Fibo Cross Indikator Erfahrungen & Test – fundierte Analyse für Trend-Trader

Der Fibo Cross Indikator richtet sich an Trader, die Trends klar erkennen möchten, ohne ihren Chart mit unzähligen Signalen zu überladen. Auf Basis eines EMA-Fächers kombiniert das TradingView-Tool visuelle Trenddarstellung mit Filtern für Seitwärtsphasen und flexiblen Einstellungsmöglichkeiten. Doch wie sinnvoll ist der Indikator in der Praxis wirklich? In diesem Erfahrungsbericht erfährst du, wie der Fibo Cross Indikator funktioniert, für welche Märkte und Trading-Stile er geeignet ist, wo seine Stärken liegen – und welche Grenzen du realistisch einplanen solltest.
Fibo Cross Indikator Erfahrungen – Trend-Trading mit EMA-Fächer im TradingView Chart für Long- und Short-Signale
Redaktionell geprüft |
🔍 Unabhängige Bewertung |
💬 Keine bezahlten Platzierungen

Den übergeordneten Trend erkennen, ohne den Chart zu überladen? Genau dieses Ziel verfolgt der Fibo Cross Indikator. Entwickelt für TradingView, richtet sich das Tool an Trader, die strukturierte Long- und Short-Signale suchen und dabei Wert auf Anpassbarkeit, visuelle Klarheit und Trendlogik legen. In diesem ausführlichen Erfahrungsbericht analysiere ich den Fibo Cross Indikator praxisnah, kritisch und realistisch – mit Fokus auf Daytrading, Swing-Trading und die tatsächlichen Stärken und Grenzen.

Trading-Indikatoren gibt es viele – doch nur wenige schaffen es, Komplexität zu reduzieren, ohne dabei wichtige Informationen zu verlieren. Genau an diesem Punkt setzt der Fibo Cross Indikator an. Statt unübersichtlicher Signalflut oder starrer Regeln kombiniert er klassische Trendlogik mit visueller Klarheit und flexiblen Einstellungsmöglichkeiten.

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Praxisnah aufgebaut, verständlich erklärt und auf reale Umsetzung ausgelegt –
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Der Fibo Cross Indikator wurde für Trader entwickelt, die Trends strukturiert handeln möchten – egal ob im Daytrading oder im Swing-Trading. Im Mittelpunkt steht ein EMA-Fächer, der den übergeordneten Markttrend sichtbar macht und dabei hilft, Long- und Short-Setups klar voneinander zu trennen. Ergänzt wird dieser Kern durch Filter für Seitwärtsphasen, Dashboards zur Signalbewertung und Werkzeuge zur besseren Einschätzung des Marktumfelds.

Doch wie sinnvoll ist der Indikator in der Praxis wirklich? Welche Märkte eignen sich besonders gut, wo liegen die Grenzen – und für welchen Trading-Stil ist der Fibo Cross tatsächlich gedacht? In diesem ausführlichen Erfahrungsbericht findest du eine sachliche Einordnung, konkrete Praxiserfahrungen und eine realistische Bewertung jenseits von Marketingversprechen. Ziel ist es, dir eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu geben, ob der Fibo Cross Indikator eine sinnvolle Ergänzung für dein Trading sein kann.

Einordnung: Warum Trend-Indikatoren überhaupt Sinn machen können

Viele Trader scheitern nicht an fehlenden Strategien, sondern an Überforderung. Zu viele Indikatoren, widersprüchliche Signale und emotionale Entscheidungen führen dazu, dass selbst gute Marktphasen nicht sauber genutzt werden. Trend-Indikatoren haben hier eine klare Aufgabe: Sie sollen helfen, den dominanten Marktzustand zu erkennen und gegenläufige Trades zu vermeiden.

Der Fibo Cross Indikator ordnet sich genau in diesem Bereich ein. Er will nicht jeden Marktpunkt vorhersagen, sondern unterstützt dabei, sich in Richtung des übergeordneten Trends zu positionieren. Damit ist er kein Allheilmittel, aber ein Werkzeug, das – richtig eingesetzt – Struktur in den Trading-Alltag bringen kann.

Was ist der Fibo Cross Indikator?

Der Fibo Cross Indikator wurde im März 2020 von der Kagels Trading GmbH veröffentlicht und ist exklusiv für TradingView verfügbar. Es handelt sich um einen sogenannten „Invite-only“-Indikator, der nach dem Kauf freigeschaltet wird. Technisch basiert der Indikator auf einem EMA-Fächer, ergänzt durch Filter, Dashboards und zusätzliche Logik zur Bewertung von Trend- und Range-Phasen.

Im Kern verfolgt der Fibo Cross einen trendfolgenden Ansatz. Das bedeutet: Er versucht nicht, Wendepunkte vorherzusagen, sondern steigt bevorzugt dann ein, wenn sich ein Trend bereits etabliert hat. Diese Herangehensweise ist vor allem für Swing-Trader und strukturierte Daytrader interessant.

Der Aufbau im Detail: EMA-Fächer als Herzstück

Das zentrale Element des Fibo Cross Indikators ist ein EMA-Fächer, bestehend aus exponentiellen gleitenden Durchschnitten der Perioden 6, 12, 18 bis hin zu 90. Diese Durchschnitte werden farblich dargestellt:

  • Grün: Kurs notiert über den EMAs → Aufwärtstrend
  • Rot: Kurs notiert unter den EMAs → Abwärtstrend

Durch diese visuelle Darstellung lässt sich der Trend sehr schnell erfassen. Statt mehrere gleitende Durchschnitte manuell zu kombinieren, übernimmt der Indikator diese Arbeit und stellt sie kompakt dar. Gerade für Trader, die mehrere Märkte beobachten, ist das ein klarer Vorteil.

Dashboards & Zusatzfunktionen

Neben dem EMA-Fächer bringt der Fibo Cross mehrere Dashboards mit, die zusätzliche Informationen liefern:

  • Performance-Dashboard: zeigt eine Art Mini-Backtest der letzten Signale
  • Timeframe-Matrix: gibt Überblick über verschiedene Zeitebenen
  • Signal-Übersicht: zeigt aktuelle Long- oder Short-Signale inklusive Vorschlägen

Diese Dashboards können anfangs überfordernd wirken, lassen sich aber größtenteils ausblenden. In der Praxis nutzen viele Trader nur einen Teil der Anzeigen und konzentrieren sich auf das Wesentliche.

Einstellungen & individuelle Anpassung

Ein großer Pluspunkt des Fibo Cross Indikators ist die Möglichkeit, ihn an den eigenen Trading-Stil anzupassen. Zu den wichtigsten Parametern gehören:

  • Aggresivity Index: bestimmt, wie sensibel der Indikator reagiert. Niedrige Werte liefern viele, schnelle Signale, höhere Werte filtern stärker.
  • Range Identifier: erkennt Seitwärtsphasen und markiert diese grau, um Fehlsignale zu reduzieren.
  • Manage Signals: hilft bei der Anpassung von Stop-Loss und Teilgewinnen.
  • Signal Counter: legt fest, wie viele vergangene Signale für die Performance-Berechnung berücksichtigt werden.

Der Entwickler empfiehlt einen Aggresivity Index von 5 in Kombination mit aktiviertem Range Filter – besonders für Swing-Trading auf Tagesbasis.

Praxiserfahrung im Daytrading

Im kurzfristigen Trading zeigt der Fibo Cross Indikator gemischte, aber nachvollziehbare Ergebnisse. In sehr volatilen Märkten wie Bitcoin oder bestimmten Forex-Paaren kann er helfen, Trends sauber zu begleiten. Voraussetzung ist jedoch ein sinnvolles Stop-Loss-Management.

Im DAX-Minutenchart funktioniert der Indikator vor allem bei CFDs besser als im Xetra-DAX, da Kurslücken zu Handelsbeginn häufig Fehlsignale erzeugen. Hier zeigt sich klar: Der Indikator ersetzt kein Marktverständnis, sondern ergänzt es.

Praxiserfahrung im Swing-Trading

Seine größten Stärken spielt der Fibo Cross im Swing-Trading aus. Auf Tagescharts entstehen weniger, aber qualitativ hochwertigere Signale. Besonders bei Aktien, Indizes und Rohstoffen mit klaren Trends wirkt der EMA-Fächer stabil und nachvollziehbar.

Bei Forex-Paaren wie EUR/USD sind Bewegungen oft kürzer, was zu schnelleren Rückläufen führt. Bitcoin hingegen profitiert von seiner hohen Volatilität, wodurch sich Trends häufiger sauber entwickeln.

Stärken des Fibo Cross Indikators

  • klare, visuelle Trenddarstellung
  • umfangreiche Einstellmöglichkeiten
  • integrierter Range-Filter
  • für viele Assets nutzbar
  • seriöser Anbieter mit Updates

Schwächen & realistische Grenzen

So durchdacht der Indikator ist – er bleibt ein Trend-Tool. In Seitwärtsmärkten sind Fehlsignale nicht vollständig vermeidbar. Zudem erfordert die Einarbeitung Zeit, insbesondere wegen der vielen Funktionen.

Vorteile Nachteile
klare Trendlogik Einarbeitungszeit
flexibel einstellbar einmaliger Kaufpreis
für Day- & Swing-Trader kein automatisches System

Redaktionelle Gesamteinschätzung

Der Fibo Cross Indikator ist kein Wundermittel, sondern ein solides Analyse-Werkzeug für trendorientierte Trader. Besonders der Umgang mit Seitwärtsphasen hebt ihn von vielen klassischen EMA-Strategien ab. Wer bereit ist, Zeit in das Verständnis zu investieren, erhält ein professionelles Tool mit langfristigem Nutzen.

Verantwortungs-Hinweis

Trading ist mit finanziellen Risiken verbunden. Der Fibo Cross Indikator ist ein Analyse-Werkzeug und stellt keine Garantie für Gewinne dar. Setze nur Kapital ein, dessen Verlust du verkraften kannst.

Fazit

Der Fibo Cross Indikator eignet sich besonders für Trader, die Trends strukturiert handeln möchten. Er ersetzt keine eigene Analyse, kann diese aber sinnvoll unterstützen – insbesondere im Swing-Trading.


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Nicky Schaefer
Nicky Schaefer

Nicky SchaeferVideo & Medienproduktion Nicky ist ausgebildeter Videoproduzent und verantwortlich für visuelle Inhalte auf der Webseite. Er sorgt dafür, dass komplexe Themen verständlich, klar und ansprechend vermittelt werden.

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